Religionslehre, katholisch und evangelisch (RK / EV) - Ethik

Die Fachschaft

Die Fächer

Religionslehre

Wir Religionslehrer verstehen unseren Unterricht als einen Ort, an dem unsere Schüler Freiheit gewinnen. Hier können sie lernen, dass es in ihrem Leben um mehr geht als um Leistung und Benotung. Junge Menschen brauchen Bereiche, in denen sie spüren und erfahren, dass sie um ihrer selbst willen angenommen werden. Jugendliche spüren und erfahren, dass sie einen Wert haben, der nicht mit Schulleistungen verrechnet werden kann. Dieser Wert kann gerade im Religionsunterricht erfahren werden, hier kann eine Weise frei zu sein gelernt werden.  Zu dieser Freiheit gehört, dass sie von unserer christlichen Kultur etwas wissen, denn in unserer Kultur entfaltet sich unsere Freiheit. Im Unterricht begegnen sie Menschen, die von ihrem Glauben erfüllt sind und sie spüren deren Begeisterung. Sie erfahren so Religion als eine christliche Gemeinschaft derer, die füreinander da sind, als Gemeinschaft derer, die sich als jüdisches Volk erleben, als Gemeinschaft derer, die als Muslime ihr tägliches Gebet vollziehen. Junge Menschen machen sich mit uns auf die Suche nach dem Sinn des Lebens und nach Gott. Sie lernen sich und ihre Entwicklung zum Erwachsenen verstehen, sie lernen kritisch und moralisch zu urteilen und sie machen sich mit uns Gedanken über den Beginn und das Ende menschlichen Lebens.  Wir katholischen und evangelischen Religionslehrer freuen uns sehr, dass wir Ihre „Kinder“ begleiten dürfen.

Maria Huber, Marion Pilsl, Maria-Luise Wildmann, Matthias Wolf, Adrian Pickel, Dr. Klaus Rieß

Ethik

In einer Zeit, in der es immer schwieriger wird, sich zu orientieren, lernen Schülerinnen und Schüler unter anderem in der 7. Jahrgangsstufe ihre eigenen Gefühle in problematischen Lebenslagen zu regulieren, mit Gleichaltrigen gut zurechtzukommen, sich für andere einzusetzen, den Wert der Natur zu erkennen und unterschiedliche religiöse Vorstellungen zu verstehen.
In der 8. Jahrgangsstufe beschäftigen sie sich mit Werten und Normen, denken über den Sinn des Lebens, über unterschiedliche Formen von Glück sowie über den Tod nach und lernen mit digitalen Medien und Konsumgütern verantwortungsbewusst umzugehen.
In der 9. Jahrgangsstufe stehen Liebe und Partnerschaft sowie Arbeit und Leistung in Schule und Beruf auf dem Programm. Auch kommt die Bereitschaft, sich für den Frieden einzusetzen und ein Verständnis für andere Religionen zu entwickeln, hinzu.
Die 10. bzw. 11. Jahrgangsstufe thematisiert die Geschlechterrollen im Erwachsenenalter, die Bedeutung des Gewissens sowie angewandte Ethik in der Medizin und in den Massenmedien.
Der Bezug zu aktuellen Ereignissen und Diskussionen wird bei allen Themen hergestellt.

Randolf John, Niklas Kaufmann, Richard Prechtl